„Wir haben viel gelernt und gut gegessen und getrunken“,…

 

…das war das Fazit des diesjährigen Ausflugs am 4. Juni.

Mit seiner Entscheidung, über Land zu fahren, sorgte der Busfahrer dafür, dass das erste Ziel der Fahrt relativ lange geheim gehalten werden konnte, so dass die Ankunft bei der Straußenfarm in der Nähe von Remagen für die meisten der ca. 40 Teilnehmer eine Überraschung war.

Ebenfalls eine Überraschung war die Vielfalt der Gerichte, die aus Straußenfleisch zubereitet werden können, und die, wie wir erfuhren, durchaus eine leckere und vor allem gesunde Alternative zum Schweinefleisch darstellen.

Nachdem wir uns davon bei dem reichhaltigen Mittagessen überzeugt hatten, starteten wir mit einer „Bimmelbahn“ zu einer ausführlichen Tour über die Straußenfarm.

Unterwegs erzählte uns der Mitarbeiter der Farm viele interessante Details aus dem Leben der Strauße, und an den verschiedenen Haltestationen konnten wir diese in jeder Lebensphase aus nächster Nähe betrachten.

Dass der pflanzenfressende Strauß in Ermangelung von Kauwerkzeugen neben Grünzeug auch Steine schluckt, hatten die Wenigsten von uns gewusst, und einige Männer beneideten (oder bedauerten) ihn, weil er neben seiner „Frau“ noch eine weitere haben darf (oder muss). Die Frauen unter uns dagegen zeigten Respekt vor der Hinterlistigkeit, mit der das Straußenweibchen seine Konkurrentin auszutricksen weiß…

In der Brutstation hatten wir leider nicht das (wohl hier gar nicht so seltene) Glück, ein Straußenküken schlüpfen zu sehen, konnten aber einige frisch geschlüpfte Küken aus nächster Nähe anschauen.

 

Nach dieser aufschlussreichen Führung und einer Runde vom Geburtstagskind Josef ging es mit dem Bus zum nächsten Ziel unseres Ausflugs, das dann keine große Überraschung mehr war:

 

Am frühen Abend waren wir zur Weinprobe auf einem Weingut in Bad Neuenahr angemeldet, aber vorher gab es, bei glücklicherweise schönem Wetter, Gelegenheit zu einem Spaziergang durch den Ort und an der Ahr.

 

Auch die Weinprobe war sehr lehrreich, wobei nach 5 Gläsern Wein die Details trotz deftiger Brotzeit vielleicht nicht alle hängengeblieben sind…

 

Hängen geblieben ist aber wie immer die Erinnerung an einen schönen Ausflug, und dass das Wetter in den entscheidenden Momenten mitgespielt hat, war natürlich kein Zufall, wie unser Vorsitzender Marcel am Ende so treffend feststellte, sondern einzig und allein das Verdienst des Festausschusses!

 

So konnten wir uns auch darauf verlassen, dass wir nach der extrem verregneten Rückfahrt bei trockenem Wetter wieder in Eitorf eintreffen würden.

Diejenigen, die noch unternehmungslustig waren, haben dann den Abend auf dem Halfter Dorffest oder in Eitorf auf dem Markt ausklingen lassen.

Kategorien: Ausflüge

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